Ihre Bauchdecke ist erschlafft, hängt herab oder es hat sich eine „Fettschürze“ gebildet. Vielleicht haben Sie stark abgenommen und die Haut hat sich nicht mehr zurückgebildet, oder Bauchhaut wurde durch eine Schwangerschaft überdehnt. Eventuell haben sich in den Bauchhautfalten sogar chronische Entzündungen gebildet. In diesem Fall trägt ihre Krankenversicherung möglicherweise einen Teil der Kosten einer Bauchdeckenplastik. Sie kann Ihnen helfen wieder in Form zu kommen.
Vor dem Eingriff
Welches Vorgehen wir Ihnen empfehlen, hängt von Ihrem Befund und natürlich von Ihren Wünschen ab. Grundlage unserer Empfehlung ist daher neben der sorgfältigen Erhebung Ihres Befundes das persönliche, ausführliche Beratungsgespräch, in dem wir Ihre Vorstellungen erfassen und Ihnen mögliche Lösungen und auch die damit verbundenen Risiken aufzeigen wollen. Vor dem Eingriff müssen auch die Maße für die nach dem Eingriff zu tragende Kompressionswäsche genommen werden.
Der Eingriff
Die Schnitte verlaufen von der Obergrenze der Schambehaarung bogenförmig über die Leistenregion zur Beckenschaufel. Von diesem Schnitt aus wird die erschlaffte Bauchhaut mit dem Fettgewebe bis an den Rippenbogen von den Bauchmuskeln abgelöst und der Bauchnabel ausgelöst. Dann wird die Bauchdecke soweit gespannt, dass sie wieder straff anliegt. Dann wird der Nabel an der ursprünglichen Stelle neu verankert. Nach Einlage von zwei Drainageschläuchen werden die Wunden mit auflösbaren Fäden verschlossen. Am Ende des Eingriffs wird ein Bauchgürtel oder Kompressionsmieder angelegt.
Nach dem Eingriff
In den ersten beiden Tagen nach der Operation sollten sie möglichst Bettruhe halten. Körperliche Schonung und Verzicht auf schweres Heben sowie Sauna, Solarium, öffentliche Schwimmbäder sind für sechs Wochen nach dem Eingriff angezeigt. In diesem Zeitraum soll der Kompressionsbody kontinuierlich getragen werden. Die Fäden sind auflösbar und brauchen nicht entfernt zu werden.